Ein Hipster gehört im weitesten Sinne einer Subkultur Jugendlicher bis junger Erwachsener der urbanen Mittelschicht an, die sich vom Mainstream absetzen möchte und sich szenebewusst, extravagant bis zu ignorant durch Kleidung absetzten. Jugendliche bis junge Erwachsenen, die in einem städtischen Gebiet leben, betrifft schon mal ziemlich viele Menschen in Deutschland. Oft werden Menschen so bezeichnet, die sich selber nie so nennen würden. Der Gebrauch der Wortes und die genaue Zuschreibung des Hipster-Style sind also nicht klar definiert. Klar ist jedoch, ebenso wichtig wie Musikgeschmack für Subkulturen ist es auch der Kleidungsstil der dieses Urteil fällt. Andere Menschen brauchen oft nur die typischen Kleidungstücke und Accessoires wie Jute-Tasche, Club Marte und das Holzfällerhemd entdecken und das Urteil über diesen Menschen ist gefällt.
Erstes enorm wichtiges Teil für Männer ist die Skinny-Jeans. Sie ist das absolute Basic bei Männern und steht am Anfang eines jeden Outfits. Frauen können ebenso gut Leggins oder auch High-Waiste-Jeans tragen. Generell kann man sich die Regel „Je enger desto besser“ merken, so kann man bei der Hosenwahl schon mal nicht falsch liegen. Bei der Oberteilwahl für den richtigen Hipster-Style wird die Auswahl schon deutlich größer: Sowohl V-Neck T-Shirts, als auch solche mit Prinst und Bildern aller Art (Tiere, Pflanzen, Idole unserer Kindheit oder Buch Cover) sind beliebt. Klar an der Spitze ist aber das schlichte weiße V-Neck Shirt. Aber auch T-Shirts mit Aufschriften und Sprüchen, die auffallen und provozieren. Wenn man etwas wärmeres tragen möchte: enge Hoodies sind ebenfalls perfekt und ergänzen perfekt die Skinny-Jeans.
Schon etwas mehr Feingefühl braucht auch ein beliebtes Element des Hipster-Style: Teile zu kombinieren, die eigentlich nicht zusammen passen. Das sollte man definitiv nicht übertreiben, und vielleicht erst mal vorsichtig üben. Auf jeden Fall zeigt es dann die Gleichgültigkeit gegenüber dem Mainstream. Hipster lieben übertriebe Brillen (sogenannte Nerd-Brillen). Oversized können sie sein, mit dicken Rahmen, ganz im Stil Ray Ban Wayfarer o.ä.. Aber auch Oldschool Metallbrillen von Opa sind durchaus angesagt. Was ist nicht wichtig!? Natürlich gehört zu einem gepflegten Hipsterstyle auch ein guter Rucksack oder eine Tasche um das geliebte und wertvolles MacBook (besser als ein normales Notebook!!!) zu transportieren. Herschel Rucksäcke sind sehr angesagt und auch alte Oldschool Taschen aus Kindheitstagen können wieder raus gekramt werden. Freitag Taschen oder auch die sehr beliebte Jute-Tasche sind geeignet und das wertvolle gut zu transportieren. Wer mobil ist benötigt natürlich auch ein passendes Mobiltelefon. Sehr gut ist natürlich das IPhone am besten das 2G, das hat sonst nämlich niemand. Aber auch alte Nokia Handys ohne touch und Farbdisplay liegen gut im rennen. Bei Männern sollte ein 3-Tage-Bart das minimum an Gesichtsbehaarung sein, besser ein Vollbart oder ein vernünftiger Moustache.
Viele denken zu allererst an Vintage im Sinne von Second-Hand. Das ist auch das beste denn es gilt: je weniger Leute die Mode tragen desto besser. Second-Hand ist also eine gute Sache. Das ist möglich muss aber nicht sein, auch in vielen „normalen“ Shops, quasi dem Textil Großhandel, gibt es optimale Klamotten für den richtigen Hipster-Style. Wer dennoch in richten Shops einkaufen will, den führt der erste weg zu American Apparel, das ist schön billig und sehr einfach. Der nächste Laden der angesteuert wird ist dann Urbanoutfitters dort gibt es coole Hemden und unbekannten Marken. Genau richtig also für unsere Szene-Gänger. Der Skateshop von nebenan versorgt den Hipster mit coolen Caps, Beanies und Hoodies die in keinem Outfit fehlen dürfen. Supreme und Obey sind hier extrem bliebt. Aber auch bei Geschäften wie asos kann man sich entsprechend kleiden. Schuhe sind beim Hipster ein empfindliches Thema. Eigentlich gehen nur Sneaker wie Vans Authentic oder Nike Air Max one aber im Winter darf es auch schon mal ein schöner Lederstiefel sein. In diesen Läden am besten nicht die label-eigenen Basics kaufen, sondern immer auf besondere und außergewöhnliche Teile achten. Freakig und flippig sollte es sein. Am besten sollte das Kleidungsstück niemand anderes besitzen, dann ist das Ziel erreicht. Auch selbst genähte Kleidungsstücke sind im Trend. Die sind individuell und einzigartig ausserdem schult man eine Fingerfertigkeit und kann sich selbst “Designer” nennen.
Hier eine kurze Auflistung der beliebtesten Kleidungsstücke, die wir noch nicht genannt haben:
Wer alles oben aufgeführte beachtet muss sich also keine Gedanken mehr machen, es ist klar in nächster Zeit wird man es öfter als einem lieb ist um die Ohren bekommen. Die erste Aufgabe die man dann hat ist es, es abzustreiten. Sich andere Personen zu suchen, die fast genau so aussehen wie man selbst, und argumentieren das diese ganz klar ein solcher sind, man selbst natürlich ist. Anders würde es auch nicht ironisch sein. Wenn jeder einer sein wollen würde wäre es ja langweilig und der ganze Trend wäre vorbei. Achtet einfach auf einen coolen Style und auch ihr könnt an dem selbstironischen Völkchen teilnehmen. Vielleicht ist ja auch die Hipsterolympiade in Berlin etwas für euch? Wir wünsche euch viel Spaß!