Bärte

Styling für den Bart

11. August 2018

Der gepflegte Bart hat sich neben dem glatten Gesicht als alltags- und businesstauglich durchgesetzt. Einfach sprießen lassen reicht jedoch nicht, auf die richtige Pflege und den passenden Style kommt es an.

Kommt jetzt eine neue Männlichkeit, die sich durch den Trend zu maskulinen Gesichtsfrisuren und authentischen Stylesankündigt? Entgegen aller Voraussagen bleiben Bärte ein heißer Trend, sodass mann auch weiterhin seine Gesichtshaare wachsen lassen kann. Viel weniger Arbeit als ein glatt rasiertes Gesicht macht das nicht unbedingt – doch es sieht auf jeden Fall stylischer aus! Wir haben die trendigsten Bärte unter die Lupe genommen und uns Gedanken über die passenden Styles gemacht.

Grundlegendes zur Bartpflege

Werkzeug für die Rasur braucht jeder Mann, und es ist eine Frage der persönlichen Vorlieben, ob er lieber nass oder trocken rasiert. Die Nassrasur ist etwas gründlicher, da die Barthaare minimal tiefer abgeschnitten werden können, benötigt allerdings etwas mehr Vorbereitung. Wer seine Rasur im Alltag lieber möglichst schnell hinter sich bringen möchte, greift zu einem Trockenrasierer. Die neusten, intelligenten Ausführungen dieser Modelle erlauben sogar eine Nassrasur und stellen damit eine perfekte Symbiose dar. Um die Konturen eines gezüchteten Bartes perfekt definieren zu können, bietet sich entweder ein Barttrimmer oder ein Wechselklingenmesser an. Zusätzlich sind Mittelchen wie Bartöl, Bartwichse und, bei entsprechender Länge, ein Bartkamm unverzichtbar. Wer sich zum ersten Mal einen Bart stehenlässt, wird wahrscheinlich eine Phase des Juckens überwinden müssen. Und das Ergebnis der Zucht soll möglichst gepflegt aussehen.

Die beliebtesten Bärte

Der 3-Tage-Bart

Einer der am häufigsten gesehene Bärte 2018 ist der 3-Tage-Bart. Dieser absolute Klassiker ist bei Männern schon seit Ewigkeiten beliebt, schafft es aber heute in seiner akkuraten Variante bis in die Chefetagen.

Ein Dreitagebart wirkt verwegen, männlich und cool, aber nur, wenn er richtig gepflegt wird. Gleichmäßig wachsende Barthaare sind Pflicht, um diesen Bart mit Stolz tragen zu können. Hat er die gewünschte Länge erreicht, sollte er regelmäßig mit einem Trimmer gestutzt werden. Wenn es Lücken im Bart gibt, dann hilft oftmals Geduld, denn mit der Zeit stellt sich ein dichterer Wuchs ein. Es kann also helfen, erst einmal ein paar Tage wachsen zu lassen und dann auf 3-Tages-Länge zu stutzen. Eine andere Methode ist das regelmäßige Trimmen ab dem ersten Tag, das ebenfalls für einen dichteren Wuchs sorgen kann.

Die Kontur sollte immer geschnitten werden, und zwar am besten mit einer Klinge. Hier kann man möglichst hoch ansetzen, aber nur so hoch, dass darunter noch ein dichter Wuchs zu sehen ist. Absolut tabu sind einzelne Härchen, die sich über der Kontur ausbreiten.

Unterhalb des Bartes sollte die Kontur ebenfalls genau ausgearbeitet werden. Symmetrie ist dabei sowohl oben, als auch unten Pflicht.

Kleidungstechnisch kann mann zu einem gepflegten 3-Tage-Bart einfach alles tragen. Leger, sportlich, elegant – es gibt kein Tabu. Dieser männliche Look ist auch im Business erlaubt und wirkt zu einem teuren Anzug besonders verwegen.

Der 7-Tage-Bart

Wer es noch etwas üppiger und voller mag, lässt sich Gesichtshaar auf der Länge stehen, die es in ungefähr einer Woche erreicht. Das regelmäßige Trimmen auf die gewählte Längeist Pflicht, ansonsten wirkt der Look schnell unansehnlich. Männer sollten bei einem 7-Tage-Bart erst recht auf die Konturen achten und den Bart zusätzlich mit einem speziellen Öl pflegen, weil er so einfach besonders adrett aussieht und auf die Damenwelt männlich und anziehend wirkt.

Beim Styling lässt der 7-Tage-Bart etwas weniger Spielraum, denn im Business könnte er unangenehm auffallen – hier ist das glatte Kinn nach wie vor der angesagteste Look. Natürlich ist diese Regel immer dehnbar und Mann sollte schauen, wie es seine Kollegen und Vorgesetzten mit dem Bartwuchs halten. Je nach Branche kann ein Look, der aus der Reihe tanzt, eine gute oder schlechte Idee sein. Zur Not bietet der Urlaub wenigstens einen gewissen Spielraum für das Züchten eines Bartes. Und wer weiß, vielleicht taucht man dann mit einem ganz neuen Style im Büro auf und setzt damit Trends.

Der Vollbart

Der Vollbart ist in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen geworden und drückt das Bedürfnis nach Männlichkeit und Authentizität aus. Hipster, Männer in kreativen Berufen, Chefs (die dürfen alles) und Freiberufler werden es leicht haben, bis zur endgültigen Etablierung des Vollbartes als alltagstauglich mit ihrer Gesichtsbehaarung nur angenehm aufzufallen.

Der Vollbart, der auf verschiedenen Längen gehalten werden kann, ist die optische Abkehr des Mannes von seinem metrosexuellen Selbst, das seit der Jahrtausendwende der wichtigste Trend im Geschlechterzirkus war. Jeder Trend hat seinen Gegentrend, darum sehen wir heute wieder Männer mit üppigem Gesichtshaar und groben Holzfällerhemden, die keine Lust mehr auf die Überbetonung ihrer sensiblen Seite haben. Erstaunlicherweise sind diese Männer, die oft in hippen Vierteln großer Städte leben, besonders häufig mit einer Babytrage vor dem Bauch anzutreffen, und repräsentieren dadurch eine neue Männlichkeit, die sich im Spannungsfeld zwischen Ursprünglichkeit und Care-Arbeit einpendelt. Doch zurück zum Bart:

Ein Vollbart braucht rund sechs Wochen ungestörten Wachstums, bis er sich diesen Namen verdient hat. Am maskulinsten wirkt er bei einem vollen Bartwuchs, gepflegt sieht er nur aus, wenn er regelmäßig getrimmt, gewaschen und eingeölt wird. Die Konturen sind auch bei diesem Bart wichtig, ebenso die Pflege mit Öl. Wer sich von seinen Haaren auf dem Kopf verabschieden muss, gleicht diesen Mangel gern mit einem Vollbart aus. Glatze und Bart sind eine tolle Kombination, die jedoch leider nicht unbedingt business-tauglich ist. Wer einen eher spärlichen Bartwuchs hat, sollte seinen Vollbart etwas kürzer halten.

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